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Google OKF: der Markdown-Standard für dein KI-nutzbares Second Brain

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Published on 59 Sekunden ago 4 Views 0 Comments

Du erklärst deiner KI in jedem Chat neu, wer du bist, was ihr entschieden habt und wo das Projekt gerade steht? Dann machst du Context Engineering von Hand. In diesem Snip zeige ich dir das Open Knowledge Format, kurz OKF, einen offenen Standard von Google. Dein Wissen liegt dabei als Ordner voller Markdown-Dateien bei dir, mit einer festen Struktur, die Menschen und KI-Assistenten gleich gut lesen. Am Beispiel eines kleinen Social-Media-Teams siehst du, wie Claude damit Fragen beantwortet, Meeting-Notizen anlegt und wo die Grenzen liegen.

Ergebnis: Nach diesem Snip hast du einen eigenen OKF-Ordner mit index.md, log.md und ersten Wissensdateien, den ein KI-Assistent lesen und pflegen kann, während die Freigabe bei dir bleibt.

AnfangerInnen
  1. Lege auf deiner Festplatte einen Ordner für dein Wissen an und schau dir im offiziellen GitHub-Repository von Google die OKF-Dokumentation an (aktuell Version 0.2).
  2. Lege im Hauptordner eine index.md an. Sie ist dein Inhaltsverzeichnis und listet jeden Unterordner und jede Datei mit einem kurzen Satz auf.
  3. Lege daneben eine log.md an. Hier trägst du Entscheidungen und Ereignisse wie einen Jour fixe mit Datum ein.
  4. Schreib jede Sache, Idee oder Regel in eine eigene Markdown-Datei und setz oben den Frontmatter-Kopf mit Feldern wie status (draft, stable oder deprecated), stale_after für ein Ablaufdatum und verified für die Freigabe, zum Beispiel human:mara.
  5. Öffne die Claude Desktop App im Cowork-Modus, leg ein Projekt an und gib dem Assistenten nur Zugriff auf deinen OKF-Ordner. Bestätige die Freigabe, wenn Claude danach fragt.
  6. Stell Fragen an dein Wissen, zum Beispiel ob eine alte Idee noch zu den aktuellen Regeln passt, und prüf über die angezeigten Quellen, welche Dateien Claude für die Antwort gelesen hat.
  7. Gib Claude ein Meeting-Transkript und lass daraus eine Besprechungsnotiz anlegen, inklusive neuem Eintrag in der index.md und den Beschlüssen in der log.md.
  8. Prüf die neue Notiz, die Claude als draft mit dem Vermerk generated angelegt hat, korrigier falsche Angaben, trag dich unter verified ein und setz den Status auf stable.
  1. Verstehen, welches Problem OKF löst und warum eine feste Ordnerstruktur deinem KI-Assistenten das Einlesen erspart.
  2. Einen OKF-Ordner mit index.md, log.md und Wissensdateien anlegen.
  3. Den Frontmatter-Kopf einer Wissensdatei mit status, stale_after und verified ausfüllen.
  4. Einen KI-Assistenten den Ordner lesen und pflegen lassen und seine Entwürfe selbst freigeben.
  5. Einschätzen, wo OKF aufhört: Falsche Fakten in deinen Dateien zitiert die KI genauso falsch.
  1. Teams organisieren Projektwissen in einem einheitlichen Format, das von verschiedensten KI-Assistenten verstanden wird.
  2. Automatisierte Meeting-Protokolle erstellen und in die Wissensbasis integrieren.
  3. Verwaltung von kreativen Assets mit Nutzungsrechten und Ablaufdaten.
  4. Kontinuierliche Dokumentation von Teamentscheidungen und deren Historie via Logdatei.
  5. Sicherstellung konsistenter Wissensstände trotz unterschiedlicher Arbeitsorte und Teammitglieder.
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