Wie Aristo Pharma mit dem KI-Workshop von snipKI skalierbare Grafikprozesse und realistische KI-Visuals etabliert hat.

Unternehmensgröße

1750+

Industrie

Pharmaindustrie

Anzahl der Teilnehmer

15+

Abteilung

Marketing

Über das Unternehmen

Die Aristo Pharma GmbH wurde 2008 gegründet und zählt zu den am schnellsten wachsenden Pharmaunternehmen Europas. Der Antrieb des Unternehmens mit Hauptsitz in Berlin ist die kontinuierliche Entwicklung großer und kleiner pharmazeutischer Innovationen – mit dem Ziel, verbesserte Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen und den Therapieerfolg nachhaltig zu fördern. Für eine bessere Gesundheit und ein gesteigertes Wohlbefinden aller Menschen. Das Portfolio umfasst verschreibungspflichtige Arzneimittel, innovative Medizinprodukte, OTC-Produkte sowie pflanzliche Präparate. Mit 1.700 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 14 Ländern sorgt Aristo Pharma dafür, dass hochwertige pharmazeutische Produkte Ärztinnen und Ärzten, Apotheken und Großhändlern in ganz Europa zur Verfügung stehen.

Das Inhouse-Kreativteam von Aristo Pharma verantwortet die visuelle Umsetzung von Kampagnen, Packungsdesigns, Messeauftritten und Marketingmaterialien mit hohen Anforderungen an Realismus, Detailtreue und Marken­konsistenz.

Ausgangssituation / Challenge

Das Kreativteam von Aristo Pharma arbeitete bereits mit verschiedenen KI-Tools, darunter Midjourney und Adobe. Dennoch stießen sie im Alltag immer wieder an Grenzen.

Eine zentrale Herausforderung bestand darin, hochpräzise Produktdarstellungen zu erzeugen. Beispielsweise sollte eine Tablette exakt mit Kerbe, Oberfläche und spezifischen Proportionen visualisiert werden. Hier reichten Standard-Prompts oft nicht aus, und es waren viele Iterationen sowie manuelle Nachbearbeitungen nötig. Hinzu kam die Problematik der Skalierung: Für Messen und großformatige Anwendungen wurden hochauflösende Bilder benötigt. Bestehende Tools lieferten häufig nur begrenzte Auflösungen oder veränderten beim Upscaling das ursprüngliche Bild, ein kritischer Punkt für markenkonforme Visualisierungen.

Weitere Pain Points:

  • Fehlende Reproduzierbarkeit von Ergebnissen
  • Inkonsistente Charakterdarstellungen bei Serienproduktionen
  • Notwendige Nachbearbeitung in Photoshop
  • Begrenzte Teamtauglichkeit bestimmter KI-Tools

Das Ziel war klar: Eine skalierbare, reproduzierbare und markenkonforme KI-Praxis im Grafikprozess etablieren.

Die Lösung von snipKI

Im KI-Grafik Deep Dive entwickelte snipKI gemeinsam mit dem Aristo-Team eine strukturierte, skalierbare Vorgehensweise für KI-gestützte Visualisierung.

Der Workshop fokussierte sich auf drei Kernbereiche:

  •  Tool-Evaluation und strategische Einordnung
    Adobe, Midjourney und Freepik wurden systematisch hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit, Reproduzierbarkeit, Skalierbarkeit und Teamfähigkeit verglichen 
  • Blueprint-Ansatz statt Tool-Hopping
    „Ohne Blueprint ist KI nur Rauschen“ – dieser Leitgedanke bildete die Basis des Workshops. Ziel war es, nicht nur Bilder zu generieren, sondern eine wiederholbare Struktur zu schaffen.
  • Freepik als skalierbare Creative Suite
    Freepik wurde als zentrale Plattform positioniert, da es Bildgenerierung, Editing, Upscaling, Storyboarding und Mockups in einem System vereint. Besonders das neue „Spaces“-Feature ermöglichte konsistente Arbeitsumgebungen für das Team.

Zusätzlich wurde mit Meta-Prompts gearbeitet, um wiederkehrende Qualitätsstandards zu verankern, etwa realistische Hautstrukturen, neutrale Emotionen oder medizinisch glaubwürdige Details.

Implementierung im Alltag

Nach dem Workshop konnte das Aristo-Team konkrete Anwendungsfälle direkt in den Arbeitsalltag übertragen:

Skalierbare Charakter-Serien

  • Erstellung konsistenter KI-Avatare
  • Nutzung von Ankerbildern zur Sicherung der Charakterkohärenz
  • Darstellung verschiedener Perspektiven und Emotionen

Produkt-Storyboards

  • Automatische Generierung von Produktinszenierungen
  • Floating Shots für Werbeanzeigen
  • Close-Ups von Verpackungen
  • Szenische Darstellungen mit Personen

Upscaling für Print & Messe

  • Hochskalierung von 720px-Visuals auf bis zu 8K
  • Nutzung hochauflösender Bilder für Out-of-Home und Messescreens

Emotionale Visualisierung im Medizinbereich

  • Schmerzverzerrte Gesichtsausdrücke
  • „Relief“-Darstellungen nach Medikamenteneinnahme

Mockups & 3D-Inszenierung

  • Schnelle Erstellung von Verpackungsvisualisierungen
  • Variantenproduktion ohne manuelles Re-Prompting

Durch den Einsatz des neuen Variations-Features konnten aus einem Bild automatisch mehrere Versionen generiert werden, etwa unterschiedliche Emotionen oder Perspektiven, ohne separate Prompt-Logik.

„Wir arbeiten im Team unterschiedlich viel mit KI. Der Workshop hat geholfen, eine klarere Struktur und bessere Ansätze für präzise Visualisierungen zu bekommen.“

Annika Jäke

Grafikdesignerin, Aristo Pharma

Ergebnisse

Der Workshop führte zu einem strukturierten, KI-gestützten Workflow innerhalb des Grafikprozesses.
Statt einer isolierten Nutzung einzelner Tools entstand eine nachvollziehbare und reproduzierbare Arbeitsweise, die folgende Vorteile bietet:

●     Reduzierung manueller Nachbearbeitung
●     Deutlich höhere Bildauflösungen für Print-Anwendungen
●     Verbesserte Reproduzierbarkeit durch Meta-Prompts
●     Schnellere Serienproduktion von Kampagnenvisuals
●     Höhere visuelle Kohärenz bei charakterbasierten Motiven

Besonders das 8K-Upscaling über Freepik zeigte im Vergleich zu anderen Tools eine signifikant bessere Detailtiefe bei Mikroexpressionen und Hautstrukturen. Die Möglichkeit, Storyboards automatisch aus bestehenden Produktbildern zu erzeugen, verkürzte zudem die Ideationsphase für Kampagnenkonzepte deutlich. Das Grafikteam von Aristo Pharma konnte damit einen entscheidenden Schritt von experimenteller KI-Nutzung hin zu einer strukturierten, produktiven Marketing-KI-Praxis machen.

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