Du willst einen KI-Assistenten, der nicht nur im Browser-Tab lebt, sondern auf deinem eigenen Rechner läuft, sich an dich erinnert und Aufgaben auch ohne dein Zutun ausführt? Genau das macht der Hermes Agent von Nous Research. In diesem ersten Teil einer neuen Snip-Reihe installieren wir den Agent gemeinsam, verbinden ihn mit deinem bestehenden ChatGPT- oder Claude-Abo und schicken die erste Nachricht ab.
Ergebnis: Nach diesem Snip läuft Hermes Desktop lokal auf deinem Rechner, ist mit deinem Sprachmodell-Abo verbunden und hat auf die Tools zugegriffen, die du ihm erlaubt hast.
- Suche bei Google nach “Hermes Agent” und öffne die offizielle Seite von Nous Research, dort findest du die Installationsanleitung für dein Betriebssystem (MacOS, Windows oder Linux).
- Installiere den Agent über den grafischen Installer (MacOS, Windows) oder per Shell-Befehl (Linux), bis sich ein Terminal-Fenster mit der Frage nach dem Setup-Modus öffnet.
- Wähle im Terminal per Leertaste “Full” Setup aus und bestätige mit Enter.
- Wähle unter “Select Provider” den Anbieter deines bestehenden Abos aus, zum Beispiel OpenAI, und entscheide dich zwischen Subscription oder API-Nutzung.
- Falls du ein frisches ChatGPT-Konto nutzt, aktiviere vorher in den ChatGPT-Einstellungen unter “Security” die Option “Device Code Authorized for Codex”, sonst schlägt die Autorisierung fehl.
- Kopiere die im Terminal angezeigte URL, öffne sie im Browser, logge dich ein und gib den angezeigten Device-Code ein, um Hermes Zugriff auf dein Abo zu gewähren.
- Wähle im nächsten Schritt dein Standardmodell aus, zum Beispiel ein mittleres Modell wie GPT-5.6-Turbo, wenn du erstmal wenig Tokens verbrauchen willst.
- Bestimme, wo das Backend laufen soll, für den Einstieg reicht “Current Local” auf dem eigenen Rechner.
- Überspringe im nächsten Schritt die externen Gateways wie Telegram fürs Erste per Enter.
- Wähle aus, welche Tools der Agent nutzen darf, etwa Browser-Automation, Terminal-Zugriff, Datei-Bearbeitung, Code-Ausführung, Image Generation, Text-to-Speech, Skills, To-Dos und Memory, und lasse nicht benötigte Tools wie Video-Generation oder Spotify deaktiviert.
- Aktiviere “Computer Use” nur, wenn du dem Agent vollen Zugriff auf deinen Rechner geben willst, da er darüber auch Programme installieren und Befehle ausführen kann.
- Wähle für Browser-Zugriff und Bild-Modell den vorausgewählten Standard-Provider und bei Text-to-Speech ebenfalls den Standard, wenn du kein bezahltes Abo bei einem anderen Anbieter hast.
- Wähle beim Search Provider bewusst einen Anbieter wie Brave Search aus, statt die automatische Vorauswahl zu übernehmen.
- Schließe das Setup ab und starte mit dem Befehl “hermes desktop” die grafische Oberfläche, gib dein Admin-Passwort ein und schicke eine erste Testnachricht wie “Hallo Welt” an den Agenten.
- Verstehen, wie der Hermes Agent lokal installiert und mit einem bestehenden KI-Abo verbunden wird.
- Die Tool- und Skill-Auswahl im Setup gezielt an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
- Die Oberfläche von Hermes Desktop kennenlernen, inklusive Skills, Tools, Messaging und Artefakten.
- Eine erste Nachricht an den eigenen Agenten schicken und die Antwort einordnen.
- Persönliche Automatisierung: Richte Hermanns Agent so ein, dass er wiederkehrende Aufgaben auf deinem Rechner automatisch erledigt.
- Integration mit Notiztools: Verbinde Hermanns Agent mit Tools wie Notion, um Notizen und Projekte KI-gestützt zu verwalten.
- Web-Browsing-Autonomie: Erlaube dem Agenten, eigenständig im Internet zu suchen und Informationen zu sammeln.
- Kommunikation via Messenger: Binde Messenger wie Telegram oder Slack ein, um mobil mit deinem Agenten zu chatten.
- Erinnerung und Gedächtnis: Konfiguriere die Persönlichkeits- und Erinnerungsfunktionen des Agenten für individuelle Assistenz.