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Kostenmodell für Personalfluktuation in Excel bauen mit Claude

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Published on 16 Minuten ago 10 Views 0 Comments

Wenn jemand kündigt, kostet das Geld, nur steht diese Zahl in keinem Report. In diesem Snip baue ich mit dem Claude-Add-in direkt in Excel ein Kostenmodell für Personalfluktuation: einen Tab mit allen Annahmen, einen Berechnungstab, dazu Szenarien, eine Sensitivitätsanalyse und am Ende den Business Case für eine Gegenmaßnahme. Ob du in HR arbeitest, spielt dabei kaum eine Rolle. Das Vorgehen funktioniert für jedes Modell, das du sonst händisch in Excel aufbaust.

Ergebnis: Du hast ein Excel-Modell mit drei Bereichen: Annahmen, Berechnung und Szenarien. Die blauen Werte tauschst du gegen deine eigenen Zahlen und siehst direkt, was eine Kündigung kostet und wie viel eine Maßnahme dagegen einspart.

AnfangerInnen
  1. Prüfe die Voraussetzungen: ein bezahltes Microsoft 365 mit Excel und ein bezahlter Claude-Zugang, also Pro, Max, Team oder Enterprise.
  2. Öffne in Excel die Add-ins, suche nach Claude und füge “Claude for Microsoft 365” hinzu. Damit arbeitest du auch in Word und PowerPoint mit dem Add-in, die reine Excel-Version funktioniert genauso.
  3. Logge dich im Add-in ein, klicke auf Verbinden, dann auf Autorisieren und geh zurück zu Excel. Danach ist das Add-in einsatzbereit.
  4. Wähle unten im Add-in das Modell. Sonnet 5 reicht für solche Modelle und verbraucht weniger Credits als Opus. Für ein neues Thema startest du oben rechts einen neuen Chat.
  5. Schick den ersten Prompt für die Annahmenseite: alle Kostenfaktoren der Fluktuation, einmal für eine konkrete Stelle und einmal für den Durchschnitt aller Stellen.
  6. Nimm in diesen Prompt die Kostenblöcke mit, die du abbilden willst: Gehälter, interne Stundensätze von Mitarbeitenden, Mentorinnen und Führungskräften, Offboarding-Aktivitäten, den Produktivitätsverlust in den Wochen vor dem Austritt, Wissensverlust, Recruiting-Kosten wie Stellenanzeigen oder LinkedIn Recruiter, die Einarbeitungsdauer und die Zahl der Abgänge pro Jahr.
  7. Erlaube die Aktionen einzeln statt dauerhaft. Dann siehst du bei jedem Schritt, was Claude in der Tabelle tatsächlich anlegt.
  8. Geh die Annahmen durch und trag deine Werte ein. Blaue Zahlen sind Eingaben, schwarze Zahlen hängen an Formeln und bleiben stehen. Für Faktoren wie Wissensverlust, die du nicht aus eigenen Daten kennst, kannst du dich auf allgemeine Quellen wie Gallup stützen.
  9. Zweiter Prompt: die Berechnungsseite, die die Kosten für die einzelne Stelle und für die gesamte Organisation summiert.
  10. Dritter Prompt: Szenarien für kürzere und längere Vakanzzeiten plus eine Sensitivitätsanalyse über Vakanzdauer und Einarbeitungszeit.
  11. Vierter Prompt: der Business Case im Berechnungstab. Du gibst die Kosten einer Maßnahme und die erwartete Senkung der Fluktuationsquote ein, im Beispiel 15.000 Euro und 5 Prozent, und bekommst die Einsparung ausgewiesen.
  12. Kläre vor dem Einsatz mit IT und Datenschutz, welche Zahlen ins Chatfenster dürfen. Du kannst das Template mit Platzhaltern bauen und deine echten Werte danach in Excel selbst eintragen.
  1. Verstehen, welche Kostenblöcke bei einer Kündigung zusammenkommen, von Offboarding über Wissensverlust bis zur Einarbeitung.
  2. Das Claude-Add-in in Excel einrichten und ein Modell in mehreren Prompts nacheinander aufbauen.
  3. Annahmen und Berechnung getrennt halten, damit du Werte tauschen kannst, ohne Formeln zu zerschießen.
  4. Szenarien und eine Sensitivitätsanalyse ergänzen, um eine Bandbreite statt einer einzelnen Zahl zu zeigen.
  5. Aus dem Modell einen Business Case für eine konkrete Maßnahme rechnen.
  6. Einschätzen, welche Zahlen du im Chat verarbeitest und welche du lokal in Excel einträgst.
  1. Erstellung von Budgetmodellen für unterschiedliche Abteilungen mit dynamischer Kostensteuerung.
  2. Aufbau von Forecast- und Planungsmodellen für Umsatz, Beschaffung oder Logistik in Excel mit AI-Unterstützung.
  3. Entwicklung von Sensitivitätsanalysen für Marketingkampagnen zur Optimierung des ROI.
  4. Automatisierte Szenarienmodellierung für Projektkosten und Ressourcenallokation.
  5. Simulationsmodelle zur Bewertung von Investitionsentscheidungen und finanziellen Risikoanalysen.
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