Wie die Reformhaus®-Gruppe mit dem KI-Führerschein von snipKI eine KI-getriebene Arbeitsweise in Marketing und Kommunikation etabliert hat

Unternehmensgröße

50-60

Industrie

Marketing & Kommunikation: Gesundheit & Ernährung

Anzahl der Teilnehmer

12

Abteilung

Abteilungsübergreifend

Über das Unternehmen

Die Reformhaus®-Gruppe ist eine der traditionsreichsten Marken im deutschsprachigen Gesundheits- und Naturkostmarkt und steht seit Jahrzehnten für ganzheitliche Gesundheit, nachhaltige Ernährung und Naturkosmetik. Am KI-Führerschein nahmen zwölf Mitarbeitende aus drei eng verbundenen Gesellschaften der Gruppe teil: der Reformhaus®Marketing GmbH & Co. KG in Hamburg, einer auf die Branche spezialisierten Marketingagentur, die unter anderem das monatliche Reformhaus®Magazin und den Online-Auftritt der Marke verantwortet; der Stiftung Reformhaus®-Fachakademie in Oberursel, dem zentralen Aus- und Weiterbildungszentrum der Branche; sowie dem Hersteller Reformkontor. Die Teilnehmenden kamen aus Marketing, Grafik, Social Media, Seminarkoordination und weiteren Bereichen – ein bewusst breit aufgestelltes Team mit ganz unterschiedlichen Rollen und Aufgaben.

Ziele und Ambition

Mit dem KI-Führerschein begleitete snipKI die Reformhaus®-Gruppe beim nächsten Schritt in ihrer KI-Strategie. Das Ziel war ein gemeinsamer, fundierter Überblick über die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz – als Basis, von der aus die einzelnen Teams anschließend tiefer in ihre abteilungsspezifischen Themen einsteigen können. Besonders wichtig war den Verantwortlichen ein klarer Praxisbezug: kein reiner Theoriekurs, sondern ein direkter Einstieg ins „Doing”. Die Marketing- und Kommunikationsteams wollten ihre Kompetenzen gezielt in Bereichen wie Content-Erstellung, Automatisierung, Agenten und der strategischen Ausrichtung ihrer Online-Sichtbarkeit ausbauen. Der KI-Führerschein bildete dafür die gemeinsame Grundlage – ein geteiltes Verständnis und eine geteilte Sprache, auf der die gesamte Gruppe nun aufbaut.

Die Lösung von snipKI

snipKI setzte den KI-Führerschein als mehrwöchiges, hybrides Lernprogramm auf. Live-Module zu den zentralen Themenfeldern – von den Grundlagen des Promptings über das Aufsetzen von Agenten und Custom GPTs bis hin zum Vibe-Coding – vermittelten das Wissen Schritt für Schritt und entlang konkreter Anwendungsfälle. Zwischen den Modulen vertieften praxisnahe Mikroaufgaben das Gelernte: Jede teilnehmende Person wendete die Inhalte direkt an ihrem eigenen Arbeitsplatz an, vom kleinen Einsteiger-Task bis zur anspruchsvolleren Aufgabe. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Bonus-Session, in der die Teilnehmenden ihre eigenen Lösungen vorstellten, Feedback von den snipKI-Trainern Christof Schmid und Jens Polomski einholten und voneinander lernten. Über die gesamte Reise hinweg lag der Fokus darauf, KI nicht als einzelnes Tool zu begreifen, sondern als neue Arbeitsweise – und den Teilnehmenden das nötige Mindset mitzugeben, um mit der hohen Geschwindigkeit der Entwicklung souverän umzugehen.

Implementierung im Alltag

Die Teilnehmenden setzen das Gelernte heute über ein breites Spektrum an Anwendungsfällen aktiv im Arbeitsalltag ein:

  • Magazin zu Social Media – automatisiert: Im Online-Marketing läuft ein eigens gebauter Custom GPT, der aus dem monatlichen Reformhaus®Magazin – einem 30 bis 50 Seiten langen PDF – fertige Social-Media-Konzepte für Facebook, Instagram und TikTok ableitet. Das System liefert eine übersichtliche Tabelle der Beiträge mit Hooks, Format, Bild- und Videoideen sowie ausformulierte Captions – inklusive eines Compliance-Hinweises zu gesundheitsbezogenen Aussagen. So entsteht die ideale Grundlage für das monatliche Social-Media-Redaktionsmeeting.
  • Maßgeschneiderte Prompts per Interview: Der GPT wurde mithilfe einer Interview-Vorlage entwickelt, bei der ChatGPT gezielt die richtigen Fragen stellt und daraus einen passgenauen System-Prompt baut – ein Vorgehen, das das Team nun für weitere Routineaufgaben nutzt.
  • Quizfragen aus Kursmodulen: In der Seminarkoordination werden Screenshots ganzer Lernmodule in die KI gegeben, die daraus direkt Quizfragen für neue Online-Kurse generiert. Mit den stärkeren Reasoning-Modellen erreichen die Ergebnisse eine Qualität, die sich für den dauerhaften Einsatz lohnt.
  • Agenten als Sparringspartner: In der Grafik kommen selbst erstellte KI-Agenten zum Einsatz, mit denen das Team bei der Entwicklung neuer Ideen brainstormt und Konzepte schärft.
  • Generative Engine Optimization (GEO): In der Akademie wird die Website-Strategie konsequent auf die neue Welt der KI-gestützten Suche ausgerichtet. Mithilfe strukturierter Analyseprozesse identifiziert das Team gezielt Themen und Inhalte, mit denen es in den Antworten der KI sichtbar wird – und erzielt damit messbare Effekte auf den eigenen Seiten.
  • Bildoptimierung und visuelle Kommunikation: KI wird zur Optimierung und Aufbereitung von Bildmaterial genutzt, sorgfältig abgestimmt auf die hohen Qualitäts- und Authentizitätsansprüche der Marke.

„Ich fand es super, einen Gesamtüberblick über die ganzen verschiedenen Anwendungsbereiche zu bekommen, die es für KI mittlerweile gibt. Es hat sehr viel die Denkweise verändert bei mir, wie ich mich überhaupt mit dem Thema beschäftige.” 

Florian Pohl

Social Media Manager, Reformhaus®Marketing

Ergebnisse

Der KI-Führerschein hat in den Teams der Reformhaus®-Gruppe spürbar etwas in Bewegung gesetzt. Im Marketing ist die Geschwindigkeit, mit der Inhalte recherchiert und erstellt werden, auf ein neues Niveau gestiegen: Umfangreiche Inhalte lassen sich heute in einem Bruchteil der Zeit aufbereiten – Material für eine Vielzahl von Beiträgen entsteht an einem einzigen Tag. Die GEO-Strategie der Akademie zeigt bereits nach kurzer Zeit Wirkung und schlägt sich in messbaren Effekten auf den eigenen Seiten nieder.

Mindestens ebenso wertvoll ist der Wandel in der Denkweise. Aus zwölf Mitarbeitenden mit unterschiedlichen Rollen ist ein Team geworden, das KI selbstverständlich in den Alltag integriert, sich gegenseitig mit Ideen inspiriert und abteilungsübergreifend voneinander lernt. Die Teilnehmenden gehen das Thema mit Neugier statt mit Berührungsängsten an und bauen ihre Kompetenzen kontinuierlich weiter aus. Genau diese gemeinsame Basis macht den nächsten Schritt möglich: den fokussierten Ausbau einzelner Use Cases und einen lebendigen Austausch über die Gesellschaften der Gruppe hinweg.

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